Vier Mal im Jahr verwandelt sich der Festsaal Kreuzberg in ein Stück Japan mitten in Berlin. Der Japanmarkt bringt japanische Kultur, Streetfood, Design und Live-Musik an den Flutgraben, und das seit 2018. Wer in Friedrichshain-Kreuzberg lebt, hat das Event vielleicht schon vom Landwehrkanal aus beobachtet, wenn sich die Schlange bis zur Straße zieht.
Hier kommt alles, was Sie für Ihren Besuch wissen müssen: Termine, Programm, Tickets und ein paar Tipps aus dem Kiez.
Termine 2026: Vier Ausgaben im Jahr
Der Japanmarkt findet 2026 an vier Sonntagen statt, jeweils von 12:00 bis 19:00 Uhr im Festsaal Kreuzberg1:
22. Februar 2026 (21. Japanmarkt – Happy New Year Edition, bereits stattgefunden)
3. Mai 2026
5. Juli 20262
6. Dezember 2026 (Christmas Edition)
Die Februar-Ausgabe feiert traditionell das japanische Neujahr, die Dezember-Edition ist als japanischer Weihnachtsmarkt konzipiert. Dazwischen gibt es im Mai und Juli die regulären Sommerausgaben.
Was erwartet Sie auf dem Japanmarkt?
Der Japanmarkt ist weit mehr als ein Designmarkt mit japanischem Anstrich. Das Programm verbindet traditionelle und moderne japanische Kultur auf eine Art, die sowohl Japan-Kenner als auch Neulinge begeistert3.
An den Marktständen finden Sie japanisch inspirierte Mode, Keramik, Papeterie, Schmuck und Designobjekte. Dazwischen Streetfood-Stände mit Ramen, Takoyaki, Onigiri, Mochi und japanischen Getränken wie Sake und Matcha-Kreationen.
Das Kulturprogramm umfasst Aufführungen japanischer Kampfkünste, eine Kimono-Modenschau mit musikalischer Begleitung, traditionellen japanischen Tanz, Koto-Musik und Live-Konzerte4. Besonders sehenswert ist die Butoh-Tanzperformance, die regelmäßig Teil des Programms ist.
Wer selbst aktiv werden möchte, kann an Workshops teilnehmen: Shodo (japanische Kalligraphie), Origami, Sake-Verkostungen und Kimono-Anproben stehen zur Auswahl.
Tickets: Nur online erhältlich
Wichtig zu wissen: Es gibt keine Tageskasse vor Ort. Tickets müssen ausschließlich online über den Shop des Veranstalters gekauft werden5.
Die Preise liegen bei 16,00 Euro ab 16 Jahren und 8,00 Euro für Kinder von 10 bis 15 Jahren. Kinder unter 10 Jahren kommen kostenlos rein. Erfahrungsgemäß sind die beliebten Termine schnell ausverkauft, gerade die Dezember-Edition geht oft Wochen vorher weg.
Wer steckt dahinter?
Organisiert wird der Japanmarkt von moij momente, einer Eventagentur unter der Leitung von Claudia Albert3. Die Idee entstand ursprünglich in München, wo seit 2013 die Japandult stattfindet. 2018 brachte Albert das Konzept nach Berlin, seitdem wächst die Veranstaltung stetig. Inzwischen ist der Japanmarkt im Festsaal Kreuzberg eine feste Größe im Berliner Kulturkalender.
Der Festsaal Kreuzberg: Perfekte Kulisse
Der Veranstaltungsort am Flutgraben 2 liegt direkt am Wasser, an der Grenze zwischen Kreuzberg und Treptow6. Das ehemalige Industriegebäude mit seinen hohen Decken und dem rauen Berliner Charme bildet einen reizvollen Kontrast zu den feinen japanischen Ausstellungsstücken.
Die Anreise ist unkompliziert: Die S-Bahn-Station Treptower Park und der U-Bahnhof Schlesisches Tor sind beide fußläufig erreichbar. Wer mit dem Rad kommt, findet direkt am Kanal Abstellmöglichkeiten.
Tipps für Ihren Besuch
Kommen Sie früh. Ab 12 Uhr öffnen die Türen, und wer gleich zu Beginn da ist, hat die beste Auswahl an den Ständen und kürzere Wartezeiten beim Streetfood. Gegen 14 Uhr wird es erfahrungsgemäß richtig voll.
Bringen Sie Bargeld mit, nicht alle Stände akzeptieren Kartenzahlung. Und planen Sie etwas Zeit ein: Zwischen den Ständen, Workshops und Aufführungen vergehen die sieben Stunden schneller als gedacht. Wer danach noch Energie hat, kann den Abend in einer der zahlreichen Bars entlang des Flutgrabens ausklingen lassen, schließlich sind wir hier in Kreuzberg. Mehr zu Räumen und Bühne findet ihr in unserer Übersicht zur Kapazität des Festsaal Kreuzberg.