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Lokales

Friedrichshain-Kreuzberg Kriminalität 2026: Zahlen, Kieze und Trends

Von Lena Marquardt | 14. Juni 2026
Friedrichshain-Kreuzberg Kriminalität 2026: Zahlen, Kieze und Trends © Kai Lindemann
Symbolbild: Wohnungseinbruch in einem Berliner Mehrfamilienhaus

Wer in Friedrichshain-Kreuzberg lebt, kennt die Schlagzeilen über Drogenhandel im Görlitzer Park, Auseinandersetzungen am Kottbusser Tor oder Sachbeschädigung im Wrangelkiez.[7] Doch wie sieht das Lagebild tatsächlich aus, wenn man sich die offiziellen Zahlen ansieht?

Wir haben den Kriminalitätsatlas der Polizei Berlin (Stand 2025)[1] und die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024[2] ausgewertet und zeigen, wie sicher Friedrichshain-Kreuzberg im Vergleich zu den anderen elf Berliner Bezirken ist, in welchen Kiezen die meisten Straftaten registriert werden und wie sich die Lage über die letzten Jahre entwickelt hat.

Was dich erwartet

Wie viele Straftaten gab es 2025 in Friedrichshain-Kreuzberg?

Im Jahr 2025 hat die Polizei in Friedrichshain-Kreuzberg insgesamt 52.292 Straftaten[1] erfasst. Das sind 4.631 Fälle weniger als im Vorjahr (56.923 Straftaten in 2024), ein Rückgang um 8,1 Prozent.

Aussagekräftiger als die reine Fallzahl ist der Wert pro 100.000 Einwohner. Für Friedrichshain-Kreuzberg lag er 2025 bei rund 17.880 und ist gegenüber 2024 (19.400) deutlich gesunken. Friedrichshain-Kreuzberg belegt damit Platz 2 von 12 im Berliner Bezirksranking.

Die Aufklärungsquote wird im Kriminalitätsatlas nicht bezirksweise ausgewiesen. Berlinweit lag sie 2024, dem letzten Jahr mit konsolidierter PKS-Auswertung, unverändert bei 45,5 Prozent.[2]

Wie sind die Zahlen pro 100.000 Einwohner zu lesen?

Die Polizei Berlin nutzt für ihre Statistiken die Bezugsgröße Straftaten pro 100.000 Einwohner. Sie macht Bezirke und Kieze unterschiedlicher Größe erst vergleichbar, weil sie die Bevölkerungszahl herausrechnet.[4] Eine reine Fallzahl sagt für sich allein wenig aus: ein großer Bezirk mit vielen Straftaten kann pro Kopf trotzdem sicherer sein als ein kleiner Bezirk mit weniger Vorfällen.

Friedrichshain-Kreuzberg im Vergleich: So sicher ist der Bezirk gegenüber den anderen Berliner Bezirken

Im Bezirksranking nach Straftaten pro 100.000 Einwohner belegt Friedrichshain-Kreuzberg 2025 Platz 2 von 12.[1] Damit gehört Friedrichshain-Kreuzberg zu den am stärksten belasteten Bezirken Berlins, vor allem die Außenbezirke schneiden deutlich besser ab.

PlatzBezirkStraftaten je 100.000 Einwohner (2025)
1Mitte19.921
2Friedrichshain-Kreuzberg17.879
3Charlottenburg-Wilmersdorf13.162
4Neukölln12.555
5Tempelhof-Schöneberg10.577
6Spandau9.649
7Lichtenberg9.477
8Reinickendorf8.904
9Marzahn-Hellersdorf8.351
10Pankow8.305
11Treptow-Köpenick8.063
12Steglitz-Zehlendorf6.624

Mit rund 17.880 registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohnern liegt Friedrichshain-Kreuzberg klar im oberen Drittel. Nur Mitte (rund 19.900) verzeichnet eine höhere Kriminalitätsbelastung, der sicherste Bezirk Steglitz-Zehlendorf kommt mit rund 6.600 auf etwa ein Drittel des hier registrierten Werts.

Die häufigsten Delikte in Friedrichshain-Kreuzberg

Wie überall in Berlin macht Diebstahl auch in Friedrichshain-Kreuzberg den größten Anteil aus. Mit Abstand auf Platz zwei stehen Körperverletzungen, auf Platz drei Sachbeschädigungen. Die Verteilung im Überblick:

DeliktFälle 2025Je 100.000 Einwohner
Diebstahl insgesamt22.9987.863
Körperverletzung insgesamt6.1972.119
Sachbeschädigung4.9741.701
Freiheitsberaubung, Nötigung, Bedrohung, Nachstellung2.162739
Diebstahl an oder aus Kfz3.2491.111
Gefährliche und schwere Körperverletzung2.176744
Wohnraumeinbruch678232
Fahrraddiebstahl2.9401.005
Rauschgiftdelikte2.738936
Diebstahl von Kraftwagen329112
Branddelikte insgesamt414142
Sachbeschädigung durch Graffiti797273
Raub905309
Straßenraub, Handtaschenraub559191
Brandstiftung10436

Was hinter den nüchternen Zahlen steckt:

  • Diebstahl dominiert weiter. Mit 22.998 Fällen macht Diebstahl rund 44 Prozent aller registrierten Friedrichshain-Kreuzberger Straftaten aus. Allein auf Kraftfahrzeuge entfallen 3.578 Fälle (Diebstahl an oder aus Kfz plus Diebstahl von Kraftwagen). Berlinweit liegt die Aufklärungsquote in dieser Deliktgruppe bei nur etwa 21 Prozent.
  • Körperverletzung steigt weiter. Die Veränderung von 5.895 auf 6.197 Fälle entspricht plus 5,1 Prozent. Die Aufklärungsquote ist mit rund 80 Prozent berlinweit allerdings hoch, weil sich Täter und Opfer oft kennen.
  • Wohnungseinbruch zieht spürbar an. 678 Fälle bedeuten ein Plus von rund 20 Prozent gegenüber 2024 (567 Fälle). Berlinweit endet etwa jeder zweite Einbruch im Versuchsstadium.
  • Schwerpunkte sind Tempelhofer Vorstadt und Frankfurter Allee Süd FK. Diese beiden Bezirksregionen stellen zusammen rund 27 Prozent aller Friedrichshain-Kreuzberger Straftaten 2025, was angesichts ihrer Geschäftsstraßen und Verkehrsknoten plausibel ist.

In welchen Friedrichshain-Kreuzberger Kiezen ist die Kriminalität am höchsten?

Friedrichshain-Kreuzberg ist in 8 Bezirksregionen unterteilt.[6] Die Polizei weist Fallzahlen und Werte pro 100.000 Einwohner für jede dieser Regionen einzeln aus. Wer wissen will, wo die meisten Straftaten registriert werden, sollte beide Zahlen kennen: die absolute Fallzahl zeigt das Geschehen, der Wert pro 100.000 Einwohner rechnet die Einwohnerzahl heraus und macht den Vergleich erst fair.

RangBezirksregionFälle 2025Je 100.000 Einwohner
1Nördliche Luisenstadt5.14926.540
2Karl-Marx-Allee Süd6.88525.015
3Südliche Luisenstadt6.27223.937
4Südliche Friedrichstadt8.52720.819
5Frankfurter Allee Süd FK8.85215.553
6Tempelhofer Vorstadt9.56714.910
7Frankfurter Allee Nord3.13010.056
8Karl-Marx-Allee Nord2.5649.793

Nördliche Luisenstadt ist 2025 die Bezirksregion mit der höchsten Kriminalitätsbelastung in Friedrichshain-Kreuzberg. Ihre Quote von 26.540 Straftaten pro 100.000 Einwohner liegt 48 Prozent über dem Friedrichshain-Kreuzberger Schnitt. Hier konzentrieren sich Geschäftsstraßen, Einkaufslagen und stark frequentierte Verkehrsachsen, an denen Ladendiebstahl, Sachbeschädigung und Körperverletzung am häufigsten registriert werden.

Am ruhigsten ist Karl-Marx-Allee Nord. Mit 2.564 Fällen und 9.793 Straftaten pro 100.000 Einwohner verzeichnet die Region die niedrigsten Werte in Friedrichshain-Kreuzberg.

Kriminalität im Zeitverlauf

Über die letzten zehn Jahre hat sich die Friedrichshain-Kreuzberger Kriminalitätsentwicklung in einem Korridor zwischen 52.292 und 60.354 Fällen pro Jahr bewegt. Der Höchststand wurde 2016 mit 60.354 Straftaten registriert, der Tiefststand 2025 mit 52.292 Fällen.

0k23k46k70k60.354201654.849201753.809201860.290201957.083202052.829202154.988202255.838202356.923202452.2922025

Erfasste Straftaten in Friedrichshain-Kreuzberg pro Jahr. Quelle: Kriminalitätsatlas Polizei Berlin.

Pro 100.000 Einwohner ist Friedrichshain-Kreuzberg im Sinkflug. 2016 lag der Wert bei 21.429, 2025 bei 17.879. Heißt: pro Kopf werden heute rund 17 Prozent weniger Straftaten registriert als vor knapp zehn Jahren. Friedrichshain-Kreuzberg ist im Schnitt also nicht unsicherer geworden, wohl aber bevölkerungsreicher.

Wer sind die Tatverdächtigen in Berlin?

Hinweis zur Datenebene

Die Polizei Berlin veröffentlicht Tatverdächtigen-Zahlen nur berlinweit, nicht auf Bezirksebene, und nur jährlich im PKS-Kurzbericht. Die folgenden Anteile gelten für ganz Berlin und beziehen sich auf den letzten verfügbaren Berichtszeitraum 2024. Sie lassen sich nicht ohne Weiteres auf Friedrichshain-Kreuzberg übertragen.

2024, dem letzten Jahr mit vollständigem PKS-Bericht, hat die Polizei Berlin 143.534 Tatverdächtige ermittelt[2], 2.914 mehr als im Vorjahr. Wichtig ist die Tatverdächtigenbelastungszahl, also die Zahl der Tatverdächtigen pro 100.000 Einwohner. Sie ist 2024 leicht gesunken, von 3.045 auf 2.958. Die Bevölkerung wächst also schneller als die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen.

Auffällig ist der hohe Anteil reisender Tatverdächtiger. Nur 69,9 Prozent der in Berlin ermittelten Tatverdächtigen wohnen auch in Berlin, im Vorjahr waren es noch 72,7 Prozent. Knapp ein Drittel der Tatverdächtigen ist also als Tourist, Pendler, Geschäftsreisender oder Reisetäter in der Stadt.

Deutsche und nichtdeutsche Tatverdächtige im Vergleich

Bei den Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße, also abgesehen von Aufenthalts- und ähnlichen Delikten, die nur Nichtdeutsche begehen können, entfielen 2024 berlinweit[2]:

  • 56,1 Prozent der Tatverdächtigen auf deutsche Staatsangehörige
  • 43,9 Prozent auf nichtdeutsche Staatsangehörige (Vorjahr 43,2 Prozent)

Die Anteile schwanken je nach Deliktgruppe erheblich. Eine Übersicht für ausgewählte schwere Delikte:

DeliktgruppeAnteil nichtdeutscher Tatverdächtiger (2024)Vorjahr (2023)
Wohnraumeinbruchdiebstahl70,8 %64,4 %
Raub55,3 %53,1 %
Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte44,6 %40,0 %
Gefährliche und schwere Körperverletzung44,3 %42,9 %
Straftaten gegen die persönliche Freiheit39,2 %37,1 %
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung38,4 %35,9 %

Besonders auffällig ist der Wohnungseinbruch: 70,8 Prozent der Tatverdächtigen sind nichtdeutsche Staatsangehörige, und 50,8 Prozent wohnen nicht in Deutschland. Der hohe Anteil reisender Täter ist seit Jahren bekannt und prägt diese Deliktgruppe stärker als jede andere.

Was ist mit dem Migrationshintergrund?

Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst nur die Staatsangehörigkeit, also den Pass, nicht den Migrationshintergrund einer Person. Ein in Berlin geborener Mensch mit deutschem Pass zählt als deutscher Tatverdächtiger, auch wenn die Familie eingewandert ist. Eine Aufschlüsselung "Deutsche mit Migrationshintergrund" gegen "Deutsche ohne Migrationshintergrund" gibt die PKS nicht her.

Wer dennoch einen längerfristigen Anhaltspunkt sucht, kann auf den Strafvollzug schauen. Wer im Gefängnis sitzt, ist verurteilt, nicht nur tatverdächtig, und kurzzeitige Touristen oder Geschäftsreisende fallen in dieser Statistik weg. Im Berliner Justizvollzug lag der Anteil nichtdeutscher Strafgefangener und Sicherungsverwahrter (einschließlich staatenlos und ungeklärt) am Stichtag 31. März 2023 bei rund 47 Prozent[3].

Von den nichtdeutschen Inhaftierten besaßen 60 Prozent eine europäische, 21 Prozent eine asiatische, 12 Prozent eine afrikanische und ein Prozent eine amerikanische Staatsangehörigkeit, sechs Prozent waren staatenlos.

Auch dieser Wert misst aber nur die Staatsangehörigkeit, nicht den Migrationshintergrund. Eine bundesweit einheitliche Justizvollzugsstatistik nach Migrationshintergrund gibt es nicht.

Wichtige methodische Einschränkungen

Die Zahlen sollten ohne diese Einordnungen nicht weitergegeben werden:

  • Tatverdächtige sind keine verurteilten Täter. Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst Verdachtsfälle nach polizeilichem Abschluss der Ermittlungen.[5] Eine spätere Verurteilung ist damit nicht ausgesprochen, jeder Tatverdächtige gilt bis zum Urteil als unschuldig.
  • "Nichtdeutsch" bezeichnet die Staatsangehörigkeit, nicht den Migrationshintergrund. Siehe Erläuterung oben.
  • Touristen, Reisende und Asylsuchende sind enthalten. Wer als Tourist beim Ladendiebstahl erwischt wird, taucht in der Berliner Statistik auf, obwohl er in Paris, Warschau oder Hamburg wohnt. Bei einigen Delikten erklärt das einen erheblichen Teil der nichtdeutschen Anteile, siehe Wohnungseinbruch mit 50,8 Prozent nicht in Deutschland wohnhafter Tatverdächtiger.
  • Demografische Effekte sind groß. Junge Männer sind die statistisch am stärksten kriminalitätsbelastete Gruppe. Da die in Berlin lebende nichtdeutsche Bevölkerung im Schnitt jünger und männerlastiger ist als die deutsche, ergeben sich allein daraus rechnerisch höhere Tatverdächtigen-Anteile, ohne dass sich daraus eine Aussage über einzelne Personen ableiten ließe.
  • Anzeigeverhalten ist nicht neutral. Nicht jede Straftat wird angezeigt. Anzeigequoten unterscheiden sich nach Delikt, sozialem Umfeld und Wohnviertel und beeinflussen, welche Fälle überhaupt in die Statistik einfließen.

Häufige Fragen zur Kriminalität in Friedrichshain-Kreuzberg

Welcher Friedrichshain-Kreuzberger Kiez gilt als sicherster?

Mit 9.793 Straftaten pro 100.000 Einwohner ist Karl-Marx-Allee Nord 2025 die sicherste Bezirksregion in Friedrichshain-Kreuzberg. Die Fallzahl von 2.564 registrierten Straftaten ist auch absolut betrachtet die niedrigste im Bezirk.

Welcher Kiez hat die höchste Kriminalitätsrate in Friedrichshain-Kreuzberg?

Nördliche Luisenstadt führt das Friedrichshain-Kreuzberger Ranking 2025 mit 26.540 Straftaten pro 100.000 Einwohner an, gefolgt von Karl-Marx-Allee Süd (25.015) und Südliche Luisenstadt (23.937).

Wie sicher ist Friedrichshain-Kreuzberg im Vergleich zu den anderen Berliner Bezirken?

Friedrichshain-Kreuzberg liegt mit rund 17.880 Straftaten pro 100.000 Einwohner knapp unter Mitte (19.921) auf Platz 2 von 12. Vor Friedrichshain-Kreuzberg liegt nur Mitte, alle anderen Berliner Bezirke kommen auf niedrigere Werte.

Wie hoch ist die Aufklärungsquote in Berlin?

Eine bezirksspezifische Aufklärungsquote wird im Kriminalitätsatlas der Polizei Berlin nicht veröffentlicht. Berlinweit lag sie 2024 bei 45,5 Prozent, unverändert gegenüber 2023. Bei Körperverletzungsdelikten erreicht sie rund 80 Prozent, bei Diebstahl dagegen nur 21,4 Prozent.

Wie hoch ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger in Berlin?

Bei Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße lag der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger 2024 berlinweit bei 43,9 Prozent. Der Wert ist gegenüber dem Vorjahr (43,2 Prozent) leicht gestiegen. Wichtig: die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst nur die Staatsangehörigkeit, nicht den Migrationshintergrund.

Werden in Friedrichshain-Kreuzberg überdurchschnittlich viele Nichtdeutsche straffällig?

Eine bezirksbezogene Aufschlüsselung der Tatverdächtigen nach Staatsangehörigkeit veröffentlicht die Polizei Berlin im Kriminalitätsatlas nicht. Die berlinweiten Anteile lassen sich nicht 1:1 auf Friedrichshain-Kreuzberg übertragen, weil sich Sozialstruktur, Altersverteilung und Tourismusaufkommen vom Berliner Mittel unterscheiden.

Wie hat sich die Kriminalität in Friedrichshain-Kreuzberg über die letzten Jahre entwickelt?

Die Fallzahlen bewegen sich seit 2016 in einem Korridor zwischen rund 52.292 und 60.354 Straftaten pro Jahr. Der Wert pro 100.000 Einwohner ist im selben Zeitraum von 21.429 im Jahr 2016 auf 17.879 in 2025 gesunken. Friedrichshain-Kreuzberg ist gemessen an der Einwohnerzahl also tendenziell etwas sicherer geworden.

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Lena Marquardt
Lena Marquardt
Freie Journalistin

Freiberufliche Journalistin, kam 2008 für ein Praktikum nach Kreuzberg und ist geblieben. Schreibt über alles, was den Bezirk bewegt – mit besonderem Blick auf die Menschen hinter den Schlagzeilen.

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