Ein 16-jähriger Komponist aus Kreuzberg erobert die Musikwelt im Sturm. Zeki Cavkaytar aus dem Herzen Berlins misst sich bereits mit Profis und holt sich renommierte Preise nach Hause.
Wie uns sein Unterstützer Thadeus Haschke mitteilt, komponiert der Schüler der 11. Klasse seit seinem elften Lebensjahr cinematische und orchestrale Werke. In Friedrichshain-Kreuzberg, wo die Straßen nach Street-Art und multikulturellem Puls klingen, wächst ein neuer Star heran.
Frühe Erfolge und Auszeichnungen
Seit er mit elf Jahren zu komponieren begann, hat Zeki Cavkaytar beeindruckende Erfolge gefeiert. Er erhielt einen Bundespreis beim 39. Bundeswettbewerb „Jugend komponiert“ in der Altersgruppe II, wie die offizielle Preisträgerliste der Jeunesses Musicales Deutschland bestätigt1. Auch ein Sonderpreis beim German Game Music Award und der Sounding Europe Award, ein berlinweiter Wettbewerb für junge Talente, zieren seine Erfolgsbilanz.
Der 2009 geborene Berliner hat bereits eigene Musik veröffentlicht und spielt aktiv Posaune und Schlagzeug2. In schulischen Projekten und Ensembles ist er fest verwurzelt – ein echtes Multitalent, das Kreuzbergs kreative Szene verkörpert.
Vom Schulorchester zur Filmmusik
Derzeit bewirbt sich Cavkaytar beim Indie Film Music Contest mit Musik zu seinem ersten größeren Kurzfilm. Die Ergebnisse stehen aus, doch für den 16-Jährigen markiert das einen wichtigen Schritt Richtung professioneller Filmmusikprojekte. Seine Leidenschaft für cinematische Klänge passt perfekt zu Kreuzbergs unabhängiger Filmszene rund um die Oberbaumbrücke.
Im Sommer führt das Schulorchester der Sophie-Scholl-Schule eines seiner Werke auf, wie Haschke berichtet. Die Sophie-Scholl-Schule in Tempelhof-Schöneberg ist ein wichtiger Bezugspunkt seiner musikalischen Entwicklung.
Große Bühnen in Berlin rufen
Noch spannender: Ein Konzert in der Berliner Gedächtniskirche ist in Vorbereitung, das genaue Datum folgt bald. Cavkaytar dirigiert zudem bei einem Abschlusskonzert des Landesmusikrats Berlin, wie das Programmheft vom November 2025 zeigt3. Solche Auftritte unterstreichen, wie Berliner Jugendliche wie er die Hauptstadt zur Kompositions-Hochburg machen.
Im Herbst plant er eine Zusammenarbeit mit dem Orchester Berliner Musikfreunde. Voraussichtlich im Haus des Rundfunks soll ein Werk uraufgeführt werden, die Planungen laufen noch, versprechen aber Höhepunkte für Klassikfans in Friedrichshain-Kreuzberg.
Kreuzbergs Sound der Zukunft
Warum fasziniert Zeki Cavkaytar so? In einem Bezirk, wo Techno aus dem SO36-Programm dröhnt und Street-Musiker auf dem Kottbusser Tor improvisieren, bringt er orchestrale Tiefe rein. Sein Weg zeigt: Kreuzberg ist nicht nur Party-Viertel, sondern bringt auch musikalische Talente hervor. Haschke betont, dass Cavkaytars Entwicklung eng mit Berlin verbunden ist, purer lokaler Stolz.
Der „Jugend komponiert"-Wettbewerb ist ein echtes Sprungbrett, wie Wikipedia und MIZ-Org berichten: Viele Preisträger landen später bei internationalen Awards4. Cavkaytars Bundespreis platziert ihn in bester Gesellschaft, ein Zeichen, dass Kreuzberg auch orchestrale Filmmusik-Talente hervorbringt.
Ausblick: Profi-Karriere naht
Für Gespräche oder ein Porträt steht der junge Komponist gerne zur Verfügung, so Haschke. Einblicke in seinen Alltag zwischen Schule, Proben und Kompositionen würden zeigen, wie hart er für seine Träume ackert. In Zeiten, wo KI-Musik boomt, beeindruckt sein handgemachter orchestraler Sound umso mehr.
Friedrichshain-Kreuzberg braucht solche Geschichten: Sie erinnern uns, dass hinter dem Graffiti und den Dönerbuden echte Genies wachsen. Zeki Cavkaytar könnte der nächste Berliner sein, dessen Filmmusik in Kinosälen weltweit erklingt. Wir halten die Ohren offen für seine Töne.
Spotify Link: https://open.spotify.com/artist/6RXo3pvKiS9tbTSjQCgzjo?si=GoXCH2QXTDq_jqB6kjKF6w