Das Tempodrom besteht aus zwei getrennten Sälen: der Großen Arena mit Oberrang und Unterrang rund um die zentrale Manege sowie der kleineren, separat bespielbaren Kleinen Arena. Einen einzigen festen Sitzplan mit durchnummerierten Blöcken gibt es nicht, denn die Bestuhlung wechselt je nach Veranstaltung zwischen Stehplatzkonzert, Sitzplatzshow und Sonderbestuhlung, weshalb der Veranstalter den passenden Saalplan immer erst pro Event freischaltet.
- Große Arena: Amphitheater mit Oberrang und Unterrang
- Kleine Arena: kompakter Saal mit eigenem Eingang
- Bereiche im Überblick
- Sichtlinien: Gibt es schlechte Plätze?
- Sitzplatz oder Stehplatz: Die Bestuhlung ändert sich pro Event
- So findet ihr euren Block
- Barrierefreiheit
- Häufige Fragen zum Tempodrom-Saalplan
Große Arena: Amphitheater mit Oberrang und Unterrang
Die Große Arena ist wie ein modernes Amphitheater gebaut, mit Ober- und Unterrang rund um eine Manege von 25 Metern Durchmesser. Die charakteristische, dem Zirkuszelt nachempfundene Dachkonstruktion erhebt sich in der Mitte bis zu einer Höhe von 30 Metern1. Der Unterrang ist als mobile Tribüne gebaut und lässt sich einfahren, sodass die Fläche für Konzerte, Galas oder Kongresse unterschiedlich groß genutzt werden kann.
Für Konzerte und Shows gilt laut Wikipedia eine Kapazität von bis zu 3.500 Plätzen in der Großen Arena2. Bei reinen Sitzveranstaltungen mit voller Tribünennutzung nennt der Betreiber für Tagungen und Kongresse eine Obergrenze von rund 3.000 Gästen, bei ausgeblendetem Oberrang sind es bis zu 1.4001. Welche Kapazität ein konkretes Konzert hat, hängt also immer von Bühnenaufbau und Bestuhlung des jeweiligen Events ab.
Kleine Arena: kompakter Saal mit eigenem Eingang
Die Kleine Arena ist eine eigenständige Location mit eigenem Eingangsbereich und eigenem kleinen Foyer von 63 Quadratmetern. Sie fasst bis zu 400 Gäste und wird für kleinere Konzerte, Comedy-Abende oder Firmenevents genutzt3. Bei großen Veranstaltungen im gesamten Haus lässt sich die Kleine Arena über mobile Trennwände mit den Foyer-Bereichen der Großen Arena verbinden.
Bereiche im Überblick
| Bereich | Lage | Typisch für |
|---|---|---|
| Unterrang | Untere Tribüne direkt an der Manege, mobil einfahrbar | Konzerte, Sitzplatzshows, Galas |
| Oberrang | Obere Ränge mit Blick von schräg oben auf die gesamte Arena | Konzerte, Kongresse, Tagungen mit voller Saalnutzung |
| Manege/Stehfläche | Zentrale Fläche, bei Stehplatzevents ohne Bestuhlung | Stehkonzerte, Clubshows |
| Kleine Arena | Separater, kompakter Saal mit eigenem Eingang | Kleinere Konzerte, Comedy, Firmenevents |
Welche dieser Bereiche bei einem konkreten Termin tatsächlich verkauft werden und wie die Blöcke darin geschnitten sind, zeigt ausschließlich der interaktive Saalplan des Veranstalters: Dort lässt sich jeder Block anklicken, worauf sich eine Fotoansicht der Sicht von diesem Bereich öffnet4.
Sichtlinien: Gibt es schlechte Plätze?
Der Veranstalter selbst wirbt damit, dass die Sitzreihen so angeordnet sind, dass jeder Platz eine ungehinderte Sicht auf Bühne und Manege bietet, kombiniert mit einer für ein Haus dieser Größe ungewöhnlich intimen Nähe zur Bühne. Bei sehr hohen oder breiten Bühnenaufbauten können seitliche Randplätze im Unterrang dennoch eine schrägere Perspektive haben als mittige Plätze, wie bei jeder Halle mit variabler Bühne. Am besten lässt sich das über die Fotoansicht des Saalplans zur jeweiligen Veranstaltung prüfen.
Sitzplatz oder Stehplatz: Die Bestuhlung ändert sich pro Event
Der Veranstalter unterscheidet auf seiner Saalplan-Seite ausdrücklich zwischen Sitzplatzevents und Stehplatzevents und verlinkt dafür jeweils eigene Pläne, unter anderem für Produktionen wie Holiday on Ice oder Roncalli4. Bei einem Stehplatzkonzert wird die Manege zur Stehfläche, bei einer Sitzplatzshow steht dort zusätzliche Bestuhlung. Ob es zu einem bestimmten Termin Sitzplätze in Bühnennähe gibt, zeigt verbindlich nur der Saalplan zu genau diesem Event.
So findet ihr euren Block
- Sucht auf tempodrom.de den Saalplan zur konkreten Veranstaltung, nicht die allgemeine Übersichtsseite.
- Klickt den infrage kommenden Block an für die hinterlegte Fotoansicht.
- Nähe zu Bühne oder Manege: Unterrang. Überblick über den ganzen Saal: Oberrang.
- Bei Stehplatzkonzerten ist vorne an der Bühne am meisten los, hinten und seitlich mehr Bewegungsfreiheit.
- In der Kleinen Arena ist die Distanz zur Bühne wegen der kompakten Größe überall gering.
Barrierefreiheit
Das Tempodrom bietet dedizierte Rollstuhlplätze mit Begleitplatz, die zu regulären Konditionen über den Vorverkauf gebucht werden. Details zu Zugängen, Aufzügen und dem Ablauf am Einlasstag stellt der Veranstalter auf einer eigenen Seite zur Barrierefreiheit bereit, am besten vor dem Kauf direkt dort oder telefonisch über die Ticket-Hotline klären, welche Plätze zum jeweiligen Event verfügbar sind.
Häufige Fragen zum Tempodrom-Saalplan
Wie viele Plätze hat das Tempodrom?
Die Große Arena fasst bei Konzerten bis zu 3.500 Gäste, die Kleine Arena bis zu 400. Bei Sitzveranstaltungen mit Tagungsbestuhlung kann die tatsächliche Platzzahl niedriger liegen.
Gibt es einen festen Blockplan mit Nummern?
Nein, einen universellen Blockplan veröffentlicht der Veranstalter nicht. Der Saalplan wird pro Veranstaltung angepasst und ist über die jeweilige Eventseite auf tempodrom.de einsehbar.
Welche Plätze bieten die beste Sicht?
Der Unterrang liegt am nächsten an Bühne und Manege, der Oberrang bietet den besseren Überblick über den gesamten Saal. Beide gelten laut Veranstalter als frei von echten Sichtbehinderungen.
Ist das Tempodrom barrierefrei?
Ja, es gibt dedizierte Rollstuhlplätze mit Begleitperson, Details und Buchung laufen über die Barrierefreiheits-Seite des Veranstalters oder die Ticket-Hotline.
Termine fürs nächste Konzert oder die nächste Show im Tempodrom findet ihr in unserem Tempodrom-Veranstaltungskalender, Infos zur Anreise und zum Parken in unserem Park-Guide.